Gemeinde Krummbek
Bürgermeister: Jörn Husen
Anschrift: Ewald-Wiese-Weg 9, 24217 Krummbek
Telefon: 04344/2225
E-Mail:
jhusen(at)t-online(dot)de
Web:
www.krummbek.de
Einwohnerzahl: 386 (Stand: Juni 2008)
Gemeindefläche: 550 ha
Krummbek wurde 1286 erstmals erwähnt. Die Namensgebung erfolgte durch den durch das Dorf fließenden, „krummen, um die Ecke fließender Bach“, ‚Crumbeke’ genannt.
Der zweite Ortsteil unserer Gemeinde heißt Ratjendorf, vormals ‚Radkendorp’, „eine Befestigung mit Burggraben“ genannt. 1418 wurde auch Ratjendorf vom Kloster Preetz erworben. Krummbek gehörte dem Kirchspiel Schönberg an, während Ratjendorf bis 1869 Mitglied in Giekau war. 1934 wurden beide Ortsteile zwangsweise zu einer Gemeinde Krummbek zusammengelegt.
In beiden Ortsteilen gab es Dorfschulen, in Krummbek von 1713 bis 1971 und in Ratjendorf bis 1931. Heute gehen fast alle Kinder in Schönberg zur Schule. Bis Anfang der siebziger Jahre hatte man noch einen Kaufmann, einen Schmied und eine Meierei. Wie auch die Schule waren sie kleine Kommunikationszentren, die heute sehr vermisst werden. In den 60er Jahren gab es hier 14 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe, heute sind es nur noch sechs. Neben diesen Betrieben gibt es weitere freiberufliche und gewerbliche Unternehmen mit ca. 100 Arbeitsplätzen. Weithin bekannt ist die Gastwirtschaft mit Hotelbetrieb „Witt's Gasthof“, die „Kerzenscheune“ wie auch die Firma „Probsteier Massivhaus“ mit angeschlossenem Architektur-, Planungs- und Vertriebsbüro sowie der „Biolandhof Muhs“ mit der Hofschlachterei und einem Kindergarten.
Krummbek ist Standort eines Wasserwerkes, das ca. 25.000 Menschen mit gutem Trinkwasser versorgt.
Die Zusammengehörigkeit der beiden Ortsteile wurde im Jahre 2006 im neu entworfenen Wappen und der Flagge durch zwei goldene Rapsblüten symbolisiert. Die Bachläufe sind als silberner Wellenbalken dargestellt. Der abgebrochene Krummstab steht für die langjährige Zugehörigkeit zum Kloster Preetz.



